„Des Lehrers Leben“ – (m)ein Gedicht mit einem Vokal

Hin und wieder habe ich darüber nachgedacht, ob ich ein Gedicht, welches ich im Abitur schrieb, nicht mal öffentlich machen kann/sollte/möchte. Da ich nicht glaube, dass es mir irgendwann mal nützlich ist, solange es in einer Schublade verstaubt, veröffentliche ich es jetzt hier. Es handelt von des Lehrers Leben.

Wichtig dazu zu sagen: das Gedicht entstand vor über 10 Jahren im Rahmen einer Hausaufgabe, also nicht gleich irgendwelche Notrufnummern wählen. Dazu gab es eine Einschränkung: der einzige Vokal, der vorkommen darf, ist das „E„.

Meiner (sehr guten) Lehrerin war übrigens bereits im Voraus klar, dass Lehrer, von denen das Gedicht handeln sollte, dabei nicht unbedingt gut bei wegkommen werden. Und auch, wenn es nicht beabsichtigt war, so ist ein echt schwarzer Text dabei heraus gekommen. Man möge mir dies verzeihen…

Aber genug erklärt. Lest einfach und verbreitet es, sofern es gefällt, unter Angabe des Autors weiter!

Des Lehrers Leben, des Lehrers Wesen – von Martin Pfaff

Lehrer treten, erregen Ekel, werden frech, bescheren Pech.
Menschen werden zerlegt, Pferde erlegt,
Egel gefressen, Kerker besessen.
Lehrer essen Menschenreste, geben ekelerregende Feste.
Gebrechen der Streber, erregen den Lehrer.
Lehrer erstechen nervende Eltern, beten selten,
verschenken Skelette, verbrennen Fette.
Lernen, streben, stehlen, sterbend
des Lehrers Leben, sehr verheerend.


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